Kein Ei gleicht dem anderen. Aus den unterschiedlichsten Materialen gefertigt und aus den verschiedensten Kulturen, Epochen und Stilen stammend, ist den rund 4.000 Eiern Wander Bertonis doch eines gemeinsam: ihre einzigartige Form.

Neben Exponaten aus Holz, Keramik und Glas in vielen Größen und Farben reihen sich kunstvoll verzierte Hühner- und Gänseeier; feinst gemalte Ikonenbilder aus der russisch-orthodoxen Kirche finden sich neben mit Perlen besetzten Eiern aus Rumänien; venezianische Motive neben chinesischen; kultische Phallussymbole neben Dinosauriereiern, sakrale Darstellungen neben einfachem Kitsch.

Mit dem Museum geben Wander Bertoni und seine Frau Waltraud, welche die Sammlung kuratorisch betreut, den zahlreichen Eiern aus aller Herren Länder ein Zuhause - ein "gläsernes Nest" auf zwei Etagen, homogen eingebettet in den Skulpturenpark des Bildhauers auf seinem Anwesen in Winden am See.

Durch die gläsernen Wände schon von weitem sichtbar, residieren im lichtdurchfluteten Erdgeschoss die unempfindlichen, stabilen Ausstel­lungsstücke.

Darüber, auf der Empore, sind die fragileren Exponate untergebracht. Gut behütet unter dem kupferblechverkleideten Holzdach werden in eigens angefertigten Display-Modulen die lichtempfindlichen bemalten Eier ausgestellt. Eine Leseecke mit Bücherregal komplettiert das Obergeschoss.

 





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